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21.08.2010   Leid und Tod in Kinderbibeln

29.09.2010 Bibelkabinett Haus der Kirche 10:00-17:00 Uhr

Das Angebot an Kinderbibeln auf dem Markt ist mit weit über 100 käuflichen Titeln überwältigend. Im Workshop „Leid und Tod in Kinderbibeln“ werden zunächst Kriterien für die Auswahl von gewinnbringenden Kinderbibeln für verschiedene Altersgruppen aufgestellt und besprochen.

Das Workshop „Leid und Tod in Kinderbibeln“ richtet sich an alle, die beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern zu tun haben: ErzieherInnen, MitarbeiterInnen im katechetischen oder gemeindepädagogischen Dienst, PfarrerInnen, ReligionslehrerInnen, KindergottesdiensthelferInnen u.a.

Das Workshop findet im Bibelkabinett im Haus der Kirche statt. Anmeldungen bitten wir bis zum 20.09.2010.
Die Teilnehmendenzahl ist auf 20 beschränkt.

13.08.2010   Kunstraum Mausoleum

1. August - 3. Oktober 2010

Installationen, Klangkunst, Bildhauerei, Projektion und Malerei zu den Themen Tod und Erinnerung in historischen Mausoleen und an ausgewählten Grabanlagen auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof.

30.07.2010   Bunte Götter. Die Farbigkeit antiker Skulptur

8. Juli 2010 bis 03. Oktober 2010 - Pergamon-Museum

Antike Skulpturen bezaubern in vielen Museen der Welt ihre Betrachter: Sie lieben die Licht reflektierende Oberfläche der marmornen Körper, die – wie durch ein Wunder vor der Zerstörung der Zeit bewahrt – ihnen Einblick gewähren in eine ideale, vollkommene Ästhetik. Oder der Betrachter verklärt das zufällig erhaltene Fragment, das mit seinen Brüchen und seiner Patina die Authentizität einer lang vergangenen Epoche beschwört. Diese beiden Aspekte haben unser Bild der antiken Kunst geprägt, wir halten es für verbindlich und damit auch für historisch.

Die antiken Autoren sowie die archäologischen Funde bezeugen jedoch die farbige Fassung der Skulpturen. Farbreste wurden im 19. Jahrhundert noch intensiv dokumentiert, doch im 20. Jahrhundert ließ das Interesse daran nach und das Wissen um die Farbigkeit verkümmerte. Ein Forschungsunternehmen von Vinzenz Brinkmann führte vor 25 Jahren zu der Idee, in einer Ausstellung dieses Thema zu visualisieren. In verschiedenen Kooperationen wurden Untersuchungsmethoden entwickelt und immer weiter verbessert, um die Farbreste an originalen Skulpturen aufzuspüren und zu dokumentieren.

[Text: Staatliche Museen zu Berlin]