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Schülerausstellung "Helft Japan!"

20. Januar 2012 - 26. Februar 2012 / Käthe Kollwitz Museum

Wie aktuell die künstlerischen Aussagen der Wahlberlinerin Käthe Kollwitz sind, zeigen die Schüler der 12. Klasse der Emil Molt Schule Berlin-Zehlendorf in Zusammenarbeit mit dem Käthe-Kollwitz-Museum Berlin in ihrer Schülerausstellung: "Fukushima 2011 – Schüler sehen die Katastrophe mit den Augen der Kollwitz".

Der Titel dieses museumspädagogischen Projektes bezieht sich in der Aktualisierung auf das von Käthe Kollwitz 1921 geschaffene Plakat „Helft Russland!“, welches die Schüler inspirierte, eine Präsentation mit eigenen Werken zur Problematik Fukushima zu erarbeiten. Daraus haben sich beeindruckende künstlerische Resultate ergeben, die, neben grafischen Arbeiten, auch Textilarbeiten, selbstbedruckte Stoffe zum Nähen von Kimonos beinhalten. Im Deutschunterricht entstanden Haikus – Gedichte in traditioneller japanischer Form –, die die grafischen Arbeiten auf poetische Weise interpretieren.

Käthe-Kollwitz-Museum Berlin
Fasanenstraße 24
10719 Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf

[Texte und Foto: Museumsportal Berlin]

Im Gedenken der Kinder - Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit

18.01.2012 - 20.05.2012 Topographie des Terrors

Über siebzig Jahre nach dem Beginn systematischer Tötungen von geistig und körperlich behinderten Menschen 1939/40 erinnert die Ausstellung an das dunkle Kapitel der „Kinder-Euthanasie” während der Zeit des Nationalsozialismus. Auf der Grundlage der nationalsozialistischen Rassenideologie wurden in Deutschland auch an kranken und behinderten Kindern und Jugendlichen medizinische Verbrechen begangen. Über 10.000 von ihnen fielen bis 1945 den verschiedenen Programmen zur Vernichtung „lebensunwerten Lebens” zum Opfer. Mehr als 5.000 Kinder und Jugendliche wurden allein in „Kinderfachabteilungen” – eigens für die Tötung geschaffenen Einrichtungen – gequält und ermordet. Kinder wurden aber auch Opfer der Gasmordaktion „T4” und der „Hungerkost” in Anstalten und Heimen; sie wurden für Experimente missbraucht und ihre Organe nach dem Tod für Forschungszwecke verwendet.

Die Ausstellung zeigt, dass es Ärztinnen und Ärzten bei der Tötung in der Regel nicht um die schmerzlose Beendigung individuellen Leidens ging, sondern entsprechend der nationalsozialistischen Rassenideologie um die „Befreiung” des Allgemeinwesens von „Balastexistenzen”, deren Leben nur dann verlängert wurde, wenn sie noch „der Wissenschaft dienen” konnten.

Eine Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V.

[Text und Bild: Topographie des Terrors]

Widerstand!?

Evangelische Christinnen und Christen im Nationalsozialismus

Eine virtuelle Ausstellung der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für kirchliche Zeitgeschichte, die den christlichen Widerstand im Nationalsozialismus darstellt.

http://evangelischer-widerstand.de