Wie aktuell die künstlerischen Aussagen der Wahlberlinerin Käthe Kollwitz sind, zeigen die Schüler der 12. Klasse der Emil Molt Schule Berlin-Zehlendorf in Zusammenarbeit mit dem Käthe-Kollwitz-Museum Berlin in ihrer Schülerausstellung: "Fukushima 2011 – Schüler sehen die Katastrophe mit den Augen der Kollwitz".
Der Titel dieses museumspädagogischen Projektes bezieht sich in der Aktualisierung auf das von Käthe Kollwitz 1921 geschaffene Plakat „Helft Russland!“, welches die Schüler inspirierte, eine Präsentation mit eigenen Werken zur Problematik Fukushima zu erarbeiten. Daraus haben sich beeindruckende künstlerische Resultate ergeben, die, neben grafischen Arbeiten, auch Textilarbeiten, selbstbedruckte Stoffe zum Nähen von Kimonos beinhalten. Im Deutschunterricht entstanden Haikus – Gedichte in traditioneller japanischer Form –, die die grafischen Arbeiten auf poetische Weise interpretieren.
Käthe-Kollwitz-Museum Berlin
Fasanenstraße 24
10719 Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
[Texte und Foto: Museumsportal Berlin]
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