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10. Februar: Als Berlin noch neben Kö(l)ln lag

Der Gegensatz könnte nicht krasser sein. Gerade an einer der befahrensten Hauptstraßen Berlins, zwischen Hochhäusern und Verkehrslärm begeben sich die Teilnehmer der Stadtspaziergänge auf Spurensuche nach den ältesten Orten Berlins. So vielfach überbaut die Altstadt Berlins jedoch ist – Spuren der Städte Cölln und Berlin sind auch hier noch zu finden.
Zwischen Gertraudenbrücke und Grauem Kloster, Stadtmauerund Spandauer Tor gibt es für alle Neugierigen viel zu entdecken. An der Stadtmauer wird zum Aufwärmen ein heißer Punsch gereicht.

Zionskirche

12. Februar: Kinder entdecken die Zionskirche

In den Straßen rund um die Zionskirche gibt es viele Kinder. Hier machen sie ihre ersten Schritte, hier gehen sie zur Kita oder in die Schule und entdecken ihre Umwelt mit Spielplatz, Biomarkt und Zionskirche.

Liebe Kinder, egal, ob Ihr die berühmte Zionskirche auf der höchsten natürlichen Erhebung Berlins regelmäßig besucht, ob Ihr ab und zu schon mal neugierig hineingeschaut habt oder ob Ihr noch nie in einem christlichen Gotteshaus ward: Die Zionskirche kann Euch viele Geschichten erzählen; Geschichten von Kaisern und Weingärtnern, von mutigen Helden und fleißigen Bienen, von alten Steinen und geheimen Tunneln, Geschichten vom Leben mit Gott.

20. Februar: Christus im Holocaus

Kurz vor seinem Tod hat der jüdische Bildhauer Ismond Rosen (London) sein Hauptwerk, an dem er 40 Jahre lang arbeitete, der Kirche Zum Heiligen Kreuz übergeben. Der Künstler hat das Triptychon “Christus im Holocaust" als ein Mahnmal und zugleich als ein Versöhnungszeichen für uns Heutige geschaffen. Der Standort in Berlin wurde von Ismond Rosen bewusst gewählt, weil hier die "Endlösung der Judenfrage" geplant worden war. Und es sollte in einem großen Kirchengebäude stehen, um an hervorragendem Ort daran zu erinnern, dass die christlichen Kirchen über Jahrhunderte hinweg ursächlich am Judenhass beteiligt waren.

7. März: Berlins katholische Sakralarchitektur

An jedem 1. Mittwoch im Monat lädt die Kunstbeauftragte des Erzbistums Berlin, Dr. Christine Goetz, in eine katholische Kirche ein und stellt Höhepunkte katholischer Sakralarchitektur und ihre Ausstattung vor.
Beginn immer um 18.00 Uhr / Treffpunkt ab 17.45 Uhr in der Kirche.
Der Eintritt ist frei.

10. Mai: Bilder der Bibel – Wege zum Menschen

Maria mit dem schlafenden Jesuskind oder Aufmerksamkeit für Hans Holbein d. Ä. (1465-1524)!

Im Monat Mai, dem Marienmonat, widmen wir uns dem Bild der jungen Mutter, die zugleich demütige Magd wie leuchtende Himmels-königin ist. Von einer Lilie und einem Büschel Maiglöckchen begleitet, ruft sie die Erinnerung an das Hohe Lied auf: „Ich bin die Lilie des Scharon, die Lotusblume der Täler.“