Das Bode-Museum auf der Museumsinsel wurde 1904 als Kaiser-Friedrich-Museum zum Andenken an Kaiser Friedrich III. eröffnet. Es enthält das Museum für Byzantinische Kunst, eine Skulpturensammlung, ein Münzkabinett und Werke der Gemäldegalerie.
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Zum Andenken an seinen kulturbegeisterten Vater Friedrich III. ließ Kaiser Wilhelm II. 1897 bis 1904 an der Spitze der Museumsinsel das Kaiser-Friedrich-Museum erbauen. Der neobarocke Bau besteht aus mehreren Gebäuden und Innenhöfen und vermittelt den Eindruck aus dem Wasser empor zu ragen. Im II. Weltkrieg wurde der Bau schwer beschädigt. Nach Restaurationsarbeiten konnte das Museum aber Mitte der 1950er Jahre als Bode-Museum wiedereröffnet werden, benannt nach Wilhelm von Bode, dem ersten Direktor. Aufgrund zahlreicher Mängel wurde ab 1997 umfangreiche Instandsetzungsarbeiten nötig, so dass das Gebäude bis 2006 grundsaniert werden musste.
Heute findet sich hier das Museum für Byzantinische Kunst mit zahlreichen Exponaten aus dem Byzantinischen Reich vom 3. bis zum 15. Jahrhundert. Ebenso enthält das Gebäude eine der größten Skulpturensammlungen Deutschlands mit mittelalterlichen Skulpturen aus Italien und Exponaten aus der deutschen Spätgotik. Das Münzkabinett mit einer halbe Millionen Objekten bietet einen Überblick von der Antike bis zur Neuzeit.