Auf dem Gelände des Invalidenparks wurde im 18. Jahrhundert ein Heim für die kriegsversehrten Soldaten errichtet, die den umliegenden Park bewirtschafteten. Auf dem Gelände stand später die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kaiserin Augusta-Gnadenkirche.
Nach der Wiedervereinigung wurde die freie Fläche zu einem Park umgestaltet, auf dem das Denkmal „Versunkene Mauer“ an die wechselhafte Geschichte des Ortes erinnern soll.
Nach der Wiedervereinigung gestaltete der Landschaftsplaner Frederic Christophe Girot den Platz neu. Er errichtete ein begehbares Granitdenkmal innerhalb eines Wasserbassins. Diese "versunkene Mauer" soll einerseits an die zerstörte Kaiserin-Augusta-Gnadenkirche erinnern, andererseits den Fall der Berliner Mauer aufnehmen.
Ein Stück des Fundamentes der Gnadenkirche ist im Graben, der zum Denkmal führt, zu sehen.