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Pfingstkirche (ev.)
Bild druckenFoto: Wikipedia / Angela M. Arnold

Pfingstkirche (ev.)

Petersburger Platz 5
10249 Berlin - Friedrichshain
http://pfingstkirche-berlin.de/
Gemeindebüro Irene Horn
(030) 427 39 28
info@pfingstkirche-berlin.de

Die Pfingstkirche am Petersburger Platz wurde 1908 eingeweiht und lehnt sich im Baustil an spätgotische Formen an. Das Gemeindehaus beherbergt, neben einem Kirchsaal, die Evangelische Schule Berlin-Friedrichshain.

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Bilder

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Fassade

Innerhalb der Straßenfront wurde von den Architekten ein historisierender Klinkerverblendbau errichtet. Der Stil der Fassade greift Elemente der Spätgotik auf, insbesondere des Flamboyant-Stils. Durch Überlagerungen entsteht dabei der Eindruck von Flammen, vornehmlich an den Fenstern.

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Kapitelle

Das dreiteilige Hauptportal ist durch zwei Säulen geteilt, auf deren Kapitelle sich betenden Engel befinden.

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Kirchraum

"Ursprünglich hatte die Pfingstkirche eine fünfseitige Apsis, in der der hölzerne Altar und (hinter dem Altar) eine große Sauer-Orgel stand. Die Apsis, der Altar und di Orgel wurden während des 2. Weltkrieges zerstört. Auch im Innern nahm die Kirche schweren Schaden. Von der ursprünglichen Ausmalung der gesamten Kirche sind nur noch zwei Wandbilder im Altarraum erhalten: An der Nord- und Südwand des Chorraums befinden sich im oberen Teil die gemalten Darstellungen der Apostel Paulus und Petrus.

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Kirchendecke

„Der zweischiffige Zentralbau, der bis zu 1000 Menschen Platz bietet, ist mit einem spätgotischen Gewölbe überspannt. Die Gewölbekappen bestehen aus porösem Lochstein“

[Hans-Joachim Beeskow, in: Führer durch die Evangelische Pfingstkirche Berlin-Friedrichshain, hg. von GKR der Ev.-Kirchengemeinde]

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Apostel Petrus

Der Apostel Petrus an der Südwand der Altarapsis, erkennbar an dem Schlüssel. In Mt 16,19 wird die Schlüsselgewalt des Petrus verwiesen: "Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: Alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein."
Darunter die hölzerner Kanzel.

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Apostel Paulus

Darstellung des Apostel Paulus an der Nordseite der Altarapsis mit Schwert und Halbglatze. Das Schwert verweist auf den in den apokryphen Paulusakten beschriebenen Märtyrertod des Paulus unter Kaiser Nero.

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Orgelempore

Nach den Kriegszerstörungen wurde die Kirche nur notdürftig restauriert. Wegen des schlechten Zustands musste das Gebäude deshalb ab 1988 zunächst geschlossen werden. Ab 1996 feiert die Gemeinde wieder Gottesdienst in der Pfingstkirche, die Kirchturmuhr wurde instandgesetzt und die Außenfassade restauriert. Weitere Renovierungsmaßnahmen sind geplant.

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Gemeindesaal

Im Hof erbaut Walter Erdmann 1927/29 das Gemeindehaus in einem Klinkerverblendbau, der sich an die Neue Sachlichkeit anlehnt. Hier befindet sich der Gemeindesaal, der in den Wintermonaten für Gottesdienste genutzt wird.

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Kreuz

Das Kreuz im Gemeindesaal zeigt außen die Symbole der vier Evangelisten. Sie sind entlehnt aus der Vision des Propheten Hesekiel (Hesekiel 1,4-20). Ein Mensch (oben) steht für den Evangelisten Matthäus, der Löwe (rechts) symbolisiert Markus, der Stier (unten) versinnbildlicht den Evangelisten Lukas und der Adler (links) repräsentiert Johannes.

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Evangelische Schule Berlin-Friedrichshain

Mit einem Einschulungsgottesdienst und -feier der 1. Klasse wurde am 20.08.2011 die Evangelische Schule Berlin-Friedrichshain eröffnet. Seit dem wird im alten Gemeindehaus der Ev. Pfingstkirche gelernt und gelehrt. Der Träger ist die Schulstiftung der EKBO.

www.ev-schule-friedrichshain.de

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