Die Synagoge von Spandau wurde 1895 eingeweiht. Bevor der Gottesdienst im Gebäude am Lindenufer 12 abgehalten werden konnte, fanden Gebet und Unterricht im Hofgebäude der ehemaligen Gaststätte Ritterstraße 12 statt. Im Inneren kann man heute noch die Nutzung erkennen.
An der Stelle der ehemaligen Synagoge Levetzowstraße steht heute ein Mahnmal zur Erinnerung an die Deportation und Ermordung jüdischer Bürger während des Nationalsozialismus. Bodenplatten zeigen die 36 Berliner Synagogen vor der Shoa, von denen der größte Teil aus dem Stadtbild verschwunden ist.
Das Mahnmal gegenüber der zerstörten Synagoge am Lindenufer 12 erinnert an die jüdischen Bürger von Spandau, die während des Nationalsozialismus vertrieben, deportiert oder getötet wurden.