Sie sind hier: Wilmersdorfer Moschee
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Die Wilmersdorfer Moschee ist die älteste Moschee Berlins. Das Gebäude ist im indisch-muslimischen Stil gebaut und lehnt sich an indische Grabstätten an. Die 1928 eingeweihte Moschee steht unter Denkmalschutz, wird heute aber kaum noch benutzt.
Vor dem Ersten Weltkrieg lebten etwas 1.400 Muslime aus 41 Nationen in Berlin. Nur in Wünsdorf gab es einen kleinen Gebetsraum, deshalb beschloss die aus Indien stammende Lahore-Ahmadiyya-Gemeinde eine Moschee zu errichten. 1924 bis 1927 wurde in Anlehnung an die Moguln-Architektur die Moschee in Wilmersdorf für 400 Personen gebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude beschädigt, konnte aber schon 1945 notdürftig hergestellt werden, so dass die 200 verbliebenen Muslime ihr Gebet verrichten konnten. Seit 2007 finden keine regelmäßigen Freitagsgebete mehr statt und das Gebäude wird nur noch zu besonderen Anlässen geöffnet.
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