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Zitadelle Spandau
Bild druckenFoto: Sascha Gebauer

Zitadelle Spandau

Am Juliusturm 64
13599 Berlin-Spandau
www.zitadelle-spandau.de
Führungsdienst
030 - 3397 8774
fuehrungen(at)geschichte-spandau.de

Die Zitadelle Spandau ist ein Beispiel frühitalienischer Festungsbaukunst. Im zeughaus ist heute das Stadtgeschichtliche Museum Spandau untergebracht, das neben einer Dauerausstellung in wechselnden Ausstellungen verschiedene Themen der Stadtgeschichte darstellt. Von besonderer Bedeutung sind die jüdischen Grabsteine, die in den 50er Jahren bei Restaurierungsarbeiten entdeckt wurden. Sie sind die ältesten Grabsteine in der ganzen Region.

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Bilder

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Museum für Stadtgeschichte

Das Stadtgeschichtliche Museum Spandau ist seit 1992 im Zeughaus der Zitadelle untergebracht. Der Schinkel-Schüler Carl Ferdinand Busse (1802-1868) hatte die Entwürfe für das von 1856 bis 1858 errichtete Gebäude erstellt. Im Erdgeschoss ist die Spandauer Geschichte in Grundzügen dargestellt: Naturraum und Besiedlung, Stadtentwicklung, Stadtherrschaft und Kommunalverwaltung, Handwerk und Gewerbe, Militärproduktion und Industrialisierung sowie das kulturelle Leben sind die Themen. Im Obergeschoss finden jährlich wechselnde Ausstellungen zur Stadtgeschichte statt.

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Jüdische Grabsteine

Im linken Teil der Bastion Königin sind jüdische Grabsteine aus dem Mittelalter aufgestellt. Diese kulturhistorisch besonders wertvolle Fundgruppe besteht aus 75 Steinen, die in den letzten drei Jahr- zehnten bei Ausgrabungen aus den Fundamenten des Palas und des zu Beginn des 16. Jahrhunderts begonnenen Westbaus geborgen worden sind. Sie stammen aus den Jahren 1244 bis 1474, ihre Inschriften machen die Steine zu einer wichtigen Quelle für die Geschichte der Juden in unserer Region.

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Statuen der Siegesallee

1901 wurde die von Wilhelm II. in Auftrag gegebene Siegesallee im Tiergarten fertiggestellt. 32 Statuen der brandenburgischen Marktgrafen, Fürsten und Könige waren als Statuen aufgestellt und sollten zur Glorifizierung Preußens dienen. Die Berliner Bevölkerung verspottete die "Puppenallee" aber größtenteils.
Ein Teil der Figuren ist während des Zweiten Weltkriegs zerstört oder verschollen, der Rest befindet sich zur Restaurierung in der Zitadelle Spandau. Eine Ausstellung zu den Berliner Denkmälern wird vorbereitet.

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Orte

Berliner Hostienschändungsprozess von 1510

Im Jahr 2010 jährt sich zum 500. Mal der Berliner Hostienschändungsprozess von 1510, in dem der Diebstahl einer Monstranz und zweier Hostien aus der Dorfkirche von Knobloch (Havelland) verhandelt wurde. Schließlich wurden 40 Juden in einem Schauprozess zum Tod verurteilt und die jüdische Bevölkerung aus der Mark Brandenburg vertrieben

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