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Advent







Advent heißt Ankunft. Christinnen und Christen feiern in den vier Wochen vor dem Weihnachtsfest die bevorstehende Geburt Jesu Christi am Heiligen Abend.
Mit unterschiedlichen Bräuchen wird diese Zeit gestaltet und strukturiert. Dazu gehört besonders der von Johann Hinrich Wichern erfundene Adventskranz. Daneben erfreut sich auch der Adventskalender mit seinen 24 Türchen allgemeiner Beliebtheit.
Andererseits dient vielen Menschen in dieser oft als hektisch empfundenen Zeit die Musik als ein Ruhepunkt und zur Vorbereitung auf das große Fest. Zahlreiche Kirchengemeinden, Chöre und Orchester spielen in der Vorweihnachtszeit Adventsmusik.
Mit dem 1. Sonntag im Advent beginnt nicht nur die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, sondern es ist auch der Anfang des neuen Kirchenjahres.

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Bilder

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Adventskranz

Der Adventskranzes geht zurück auf Johann Hinrich Wichern (1808-1881), der in Hamburg das "Rauhe Haus" gegründet hat, in dem Kinder aus mittellosen Familien lebten. Dort wurde 1839 zum ersten Mal ein hölzernes Wagenrad mit 23 Kerzen angebracht, die die Zeit bis zum Heiligen Abend zählen sollen. Für die Werktage wurden 19 kleine rote Kerzen angebracht und für die Sonntage 4 dickere weiße Kerzen. Später wurde der Kranz mit Tannenzweigen geschmückt.

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Adventskalender

Wie der Adventskranz, so misst auch der Adventskalender die Zeit bis Weihnachten. In spielerischer Form wird diese Zeit gestaltet und das Warten inszeniert. Im Laufe der Zeit hat der Adventskalender viele unterschiedliche Formen angenommen. Es gab Strichkalender, Kalender zum Abreißen, stückweise abbrennende Kerzen, Weihnachtsuhren, Adventsbäumchen oder Strohalme, die in die Krippe gelegt werden sollten.

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illuminierter Adventskalender, Cecilienplatz

Einerseits wurde die Abnahme der Wartezeit sichtbar gestaltet, andererseits die wachsende Freude und Erwartung in Szene gesetzt. Populär wurde der Adventskalender durch seine Vermarktung als gedruckter Papierkalender.
Hier der illuminierte Adventskalender am Cecilienplatz der STADT UND LAND Wohnbauten GmbH.

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Nikolaus

Ein erster Höhepunkt der Adventszeit ist sicher der Nikolaustag am 6. Dezember. Der Tag ist der Todestag des Heiligen Nikolaus, dem Bischof von Myra in Kleinasien. Zahlreiche Legenden sind mit ihm verbunden in denen er Wunder wirkt oder Gaben bringt. Bis heute hat sich der Brauch erhalten, am Nikolaustag Geschenke zu verteilen.

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