Dietrich Bonhoeffer (* 4. Februar 1906 in Breslau; † 9. April 1945 im KZ Flossenbürg) war ein lutherischer Theologe, profilierter Vertreter der Bekennenden Kirche und deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
Auf dem Dorotheenstädischen Friedhof sind eine Vielzahl von Persönlichkeiten beigesetzt. Zudem bietet die Anlage herausragende Beispiele der Berliner Sepulkralkunst, die von bekannten Künstlern entworfen wurden.
Nördlich des Rosenthalter Platzes liegt die evangelische Zionskirche, von deren 67 Meter hohen Kirchturm sich ein außergewöhnlicher Rundblick über den Stadtteil Mitte bietet.
Der relativ prächtig ausgestaltete Kirchbau wurde als Votivkirche durch Kaiser Wilhelm I. gestiftet, der damit seinen Dank für ein überlebtes Attentat zum Ausdruck brachte.
Die Kunst- und Kulturkirche am Kulturforum ist der einzige Altbau am Kulturforum. Die Kirche wird für Gottesdienste genutzt und zeigt regelmäßig regionale und überregionale Kunst. Vom Turm der Kirche bietet sich ein Rundblick über den Potsdamer Platz.
Das Bonhoeffer-Haus mit dem rekonstruierten Studierzimmer von Dietrich Bonhoeffer und einer ständigen Ausstellung zu seinem Leben und Werk ist Erinnerungs- und Begegnungsstätte der Landeskirche. Es steht offen für Gruppen und Einzelbesucher aus Stadt und Land und besonders auch für Gäste aus der Ökumene, die sich auf die Spurensuche begeben und sich einladen lassen zur Erinnerung und Begegnung mit de, dessen Lebensort hier war.