Käthe Kollwitz gehört zu den bekanntesten deutschen Künstlern und ist eine der bedeutendsten Frauen des 20. Jahrhunderts. Sie hat zahlreiche Zeichnungen, Grafiken und Plastiken entworfen, die oft nachgemacht oder vervielfältigt wurden. In ihren Werken hat sie die zentralen Lebensthemen der Menschen aufgenommen und so die ganze Spannweite des menschlichen Lebens wiedergegeben.
Die Neue Wache ist die Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Früher war sie Standort der königlichen Wache. Im Inneren findet sich heute eine Abbildung der Bronze-Piete von Käthe Kollwitz.
Der Kollwitzplatz ist nach der Künstlerin Käthe Kollwitz benannt, die hier in der Nähe die meiste Zeit ihres Lebens wohnte. Ein Bildnis der Künstlerin wurde von dem Bildhauer Gustav Seitz entworfen und 1961 in der Mitte des Platzes aufgestellt.
Das Käthe-Kollwitz-Museum wurde zum 40. Todestag der Künstlerin 1986 gegründet, die wohl zu den bedeutensten Frauen des 20. Jahrhunderts in Deutschland gehört. Das private Museum ist aus der Sammlung des Galeristen und Kunstsammlers Hans Pels-Leusden (+1993) hervorgegangen. Zweimal im Jahr finden Sonderausstellungen statt, die sich mit dem Umfeld der Malerin, Zeichnerin und Bildhauerin befassen.