Es gibt einige traditionelle Symbole auf jüdischen Grabsteinen.
Dazu gehören die segnenden Hände, die das Grab eines Kohen kennzeichnen. Die Kohanim sind eine Untergruppe des Priesterstammes Levi. Sie berufen sich auf die Nachkommenschaft Aarons, des ersten Hohepriesters.
Die Kanne symbolisiert Angehörige des Stammes Levi, die den Tempeldienst versahen und zu deren Aufgaben die rituelle Waschung gehörte.
Der Palmzweig symbolisiert die Wiedergeburt und Unsterblichkeit. Der Davidstern stellt die Form des Schildes (hebr. magen) Davids dar. Er gilt heute als das Symbol für das Judentum.
Daneben finden sich besonders auf älteren Grabsteine Abbildungen von Kronen in Anlehnung aus den Sprüchen der Väter 4,17: "Es gibt drei Kronen: Die Krone der Tora, die Krone des Priestertums und die Königskrone; doch die Krone eines guten Namens überragt sie alle."
Schmetterlinge symbolisieren die unsterbliche Seele und erscheint häufig auf Frauengräbern.